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Stiegelmar (Juris)
Seit 1571 in Gols am Neusiedlersee ansässig, war der Weinbau in der Familie Stiegelmar stets zentraler Punkt ihrer Interessen. "Total command of winemaking", so die Worte, die Robert Mondavi über Georg Stiegelmar anlässlich der Verleihung der Trophy "Robert Mondavi Winemaker of the Year 1995" in London sprach. Er beschrieb damit einen Winzer, der in jeder Spielart von Wein zu Hause ist, was sich auch durch viele andere Auszeichnungen belegen lässt. Mittlerweile lenkt der international erfahrene Sohn Axel schon seit einigen Jahren den Betrieb. Zur Unterscheidung von gleichnamigen Winzern im Ort wurde der Markenname Juris eingeführt. Der Begriff "JURIS" leitet sich vom Vornamen "Georg", vieler männlicher Stiegelmars ab. Im vertrauten Bereich "Juri " gerufen, symbolisiert er heute den Bezug zur Heimat, hier an der Grenze zu Ungarn. Es gibt zwei Qualitätslinien: Die Selection-Serie steht für primärfruchtige Weine in mehr oder minder traditionellem Ausbau, wie großes Holzfass oder Edelstahltank. Bei den ganz hochwertigen Reserve-Weinen, die mindestens 18 Monate im neuen Holz reifen, handelt es sich um die Topweine des Hauses, die schon so manche Weinkritiker in Entzücken versetzten. Mit dem Falstaff-Sieg 1998 durch den St. Laurent zeigte Axel Stiegelmar die qualitativen Möglichkeiten dieser Sorte auf, aber auch mit seinem Pinot Noir zählte der Winzer zu den besten Rotweinerzeugern Österreichs. Die Reserve-Rotweine kommen stets um ein zusätzliches Reifejahr verzögert auf den Markt, da Axel Stiegelmar sich für eine längere Reifezeit auf Fass und Flasche entschieden hat.








